Die Nacht des Schicksals

Bühne Darstellende Kunst
Datum 29. August 2026, 20:30 Uhr
Ort Netzeband
Preis VVK ab 31,50 € erm. ab 27,50 € | AK ab 35,- € erm. ab 31,- €
Weitere Informationen zur Veranstaltung www.reservix.de

Text und Regie: Frank Matthus & Axel Poike

Zum 20. Jubiläum des Masken- und Synchrontheaters wagen Frank Matthus und Axel Poike etwas Neues: ein Operndrama, bei dem die Masken erstmals "singen lernen". Eine Investorengruppe will den Friedhof auflösen, um dort ein Tropenresort zu errichten, mit Spa, Wellnessbereich und immer währendem Sommer. Doch beim Spatenstich bebt die Erde. Die Toten stehen auf, die legendären Milchwald-Figuren rebellieren, die Bäume singen. Die Entscheidung über den Ort fällt in einem großen Sängerwettstreit: dem "Netze-Vision-Songcontest" – mit Musik von Puccini bis Black Sabbath. Die drei Knaben aus Mozarts Zauberflöte sind die Jury.

Zwischen Komik und Ernst

„Die Nacht des Schicksals“ ist bewusst überzeichnet und ausdrücklich komisch, mit ernstem Kern. Am Ende steht Bruno, der Friedhofsgärtner, der den Ort seit 35 Jahren kennt und hütet. Doch das Chaos der Welt ist ihm längst bis ins beschauliche Netzeband gefolgt. Wo nichts passiert, bis die Bagger kommen und die Zerstörung zu ihm bringen. Er hebt das Gesicht zum Himmel und fragt: „Könn‘n wa nich einfach Menschen sein?“ Seine Bitte an Gott: ihm doch einfach mal was Schönes zu schicken. Damit er schlafen kann.

Gottes Antwort? Vielleicht ist es das Theater - weitermachen, obwohl es wehtut. Das Stück fragt: Was ist ein Ort wert, der 30 Jahre lang Seele hat? Was geht verloren, wenn man ihn wegräumt?

Künstlerische DNA des Hauses

„Die Nacht des Schicksals“ verknüpft die künstlerische DNA des Hauses: das Synchrontheater, die Milchwald-Figuren, die enge Verbindung von Ort und Kunst. Zum 20. Jubiläum des Masken- und Synchrontheaters trifft Theater Musik, Tradition trifft Innovation.

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Vor den Toren Berlins liegt ein magischer Ort: Der Gutspark von Netzeband. Alle Eingeweihten wissen es längst schon selbst, die fantastische Location ist ebenso ein essentieller Teil der Inszenierung des Theatersommers in Netzeband.

Mehrere Tausend Besucher pilgern seit nun über zwei Dekaden jährlich in das kleine Dorf im Norden Brandenburgs, um an einem sagenhaften Theatererlebnis teilzuhaben. Es zieht jeden in seinen Bann, egal ob groß oder klein, jung oder alt. Hier finden wunderbare Inszenierungen zwischen den Bäumen des Waldes statt, was die Wirkung der Stücke um einiges vervielfacht.

Wer mit dem Zug anreist, kann mit einem Regionalexpress ab Berlin in Richtung Neuruppin und Wittstock fahren. Netzeband kann auch über die A24 erreicht werden, denn das Theaterdorf liegt direkt an der A24 zwischen Berlin und Hamburg, etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Über die Abfahrt Herzsprung in Richtung Neuruppin kann der Ort mit dem Auto befahren werden, die Abzweigung kommt hinter Rägelin.

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